Windpark von Energiekontor: Die Aktie des in Bremen ansässigen Unternehmens ist seit August letzten Jahres um fast 15 Prozent gesunken. / Foto: Unternehmen

20.06.18 Aktientipps , Aktien-Favoriten

Favoriten-Aktie Energiekontor AG: Kurspotenzial?

Die Analyse der Energiekontor-Aktie zeigt: Das Geschäftsmodell der Bremer bietet Möglichkeiten. Welche Energiekontor-Geschäftsbereiche hat die Börse derzeit nicht im Blick, wie ist das Chancen-Risiko-Verhältnis?

Die Energiekontor-Gruppe projektiert Erneuerbare-Energie-Kraftwerke, verkauft einen Teil, behält den anderen Teil selbst im Bestand und verdient dann am Verkauf des Stroms. Etwa 200 Mitarbeiter hat das Unternehmen derzeit, davon sind rund 140 fest angestellt.

Mehr Wind- als Solarparks

Aktuell hat Energiekontor 34 Windparks und einen Solarpark mit einer Gesamtleistung von etwa 270 Megawatt (MW) im konzerneigenen Bestand. Durch den Stromverkauf erwirtschaftet das Unternehmen kontinuierliche Einnahmen. 2017 produzierten die Kraftwerke 500.000 Megawattstunden (MWh) Strom. Das führte zu Einnahmen von knapp 50 Millionen Euro. Seit Firmengründung hat Energiekontor 118 Windparks mit einer Gesamtleistung von rund 940 Megawatt (MW) und drei Solarparks mit insgesamt etwa 30 Megawatt realisiert.

Für viele der Kraftwerke, die Energiekontor projektiert und verkauft hat, übernimmt die Bremer Mannschaft die Betriebsführung. Daraus resultierte 2016 ein Umsatz von 5,2 Millionen Euro und 2017 von 5,7 Millionen Euro- Tendenz steigend. Dieser Bereich Betriebsführung macht zwar nur knapp vier Prozent des Umsatzes aus, ist aber eine kontinuierliche Einnahmequelle, die weiter stetig wachsen dürfte.

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