Die GLS Bank hat unter anderem das Kreditkarten-Terminal Pay-t für das Bezahlen an Ladestationen entwickelt. / Foto: GLS Bank

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GLS Bank gründet Mobilitäts-Tochter GLS Mobility

Die nachhaltige GLS Bank aus Bochum hat eine neue Tochtergesellschaft namens GLS Mobility gegründet. GLS Mobility soll etwa Bezahlsoftware für Ladesäulen und Mobilitätsberatung für Unternehmen anbieten.

Um die Kompetenz bei Beratungs- und Serviceleistungen zu erhöhen, sind nach Angaben der Bank fünf Mobilitätsexpertinnen und -experten vom Hamburger Forschungsinstitut Quotas zur GLS Mobility gewechselt. Geleitet wird die neue Banktochter von den beiden Geschäftsführern Mirko Schulte und Alexander Meurer.

Ladelösungen für Elektromobilität

Die GLS Bank engagiert sich seit über zehn Jahren rund um das Thema Mobilitätswende. Dabei gehe es "ganz praktisch darum, wie Mitarbeitende ökologisch und leicht von A nach B kommen", heißt es von der Bank.

Mit der Software "Mobility Profiler" soll ein neues Tool zum Einsatz kommen, welches das Mobilitätsverhalten von Menschen erfasst. Die so gewonnenen Daten sollen für die Mobilitätskonzepte der GLS Mobility genutzt werden.

Das bisherige Mobilitätsteam der GLS Bank hat in den vergangenen Jahren etwa die Software Giro-e für das Bezahlen ohne eine Vorabregistrierung an Ladesäulen auf den Markt gebracht. Außerdem das Kreditkarten-Terminal Pay-t das bei einer Installation an Ladepunkten die Nutzung von Kredit- und Debitkarten möglich macht.

Die GLS Bank ist eigenen Angaben zufolge die größte sozial-ökologische Bank Deutschlands. Die Einlagen der Genossenschaftsbank fließen in Kredite für Erneuerbare Energien, Ernährung, nachhaltige Wirtschaft, Wohnen, Bildung und Kultur sowie Soziales und Gesundheit.

ECOreporter hat zuletzt hier den GLS Bank Aktienfonds ausführlich getestet.

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