Hauptsitz der GLS Bank in Bochum: Die nachhaltige Bank betreibt seit Januar 2017 ein Crowd-Portal. / Foto: Unternehmen

03.09.18 Crowd-Investment

GLS Crowd: So arbeitet das junge Crowd-Portal der nachhaltigen Bank

Ab 250 Euro nachhaltige Projekte finanzieren: Das geht bei der GLS Crowd, der Crowdinvesting-Sparte der nachhaltigen Bank aus Bochum. ECOreporter stellt die GLS Crowd vor.

Was heute Crowdinvesting heißt, betreibt die GLS Bank seit 1974. Früher hat die Bank Unternehmen mit Investoren durch sogenannte Leihgemeinschaften zusammengebracht. Seit Februar 2017 geschieht das bei der GLS Bank in der heute als Crowdinvesting bekannten Form über das Internet (lesen Sie hier unseren Bericht zur letzten Jahresversammlung der GLS Bank).

Die GLS Crowd kommt bei Anlegern gut an: Schon die erste Schwarmfinanzierung der GLS Bank von der Genossenschaft Energiegewinner kam binnen zwei Wochen auf 400.000 Euro. Bei dem aktuell laufenden Crowdfinanzierungsprojekt des Unternehmens Lizza, das Pizzaböden und Nudeln auf der Basis von Leinsamen produziert, dürfte die Zielsumme von 1,7 Millionen Euro bald erreicht sein. Bisher ist keines der elf Darlehen, die die GLS Crowd vermittelt hat, ausgefallen.

Die Crowd-Sparte der GLS Bank ist als eigene GmbH vom eigentlichen Bankgeschäft ausgegliedert. Betrieben wird die Crowdplattform von dem Unternehmen CrowdDesk. "Die regulatorischen Hürden wären viel höher, wenn die Crowd-Sparte im Bankgeschäft eingebunden wäre", erklärt Axel Schmidt, Leiter der GLS Crowd. Die Aufgaben sind dabei strikt getrennt. Die GLS Bank findet geeignete Projekte, und der Betreiber CrowdDesk übernimmt die Vermittlung und den technischen Betrieb. "So kann sich jeder auf seine Stärken konzentrieren", begründet Schmidt das Vorgehen.

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