Silizium-Ingot von Siltronic. Aus Ingots werden Wafer-Scheiben geschnitten. / Foto: Siltronic

  Nachhaltige Aktien

Halbleiter-Aktie: Siltronic kann Waferpreise stabil halten

Siltronic ist der größte europäische Lieferant von Wafern für die Halbleiterindustrie. Derzeit schwächelt die Nachfrage. Der Münchner Konzern erwartet aber eine Belebung des Geschäfts. Wie aussichtsreich ist die Aktie?

Wafer sind die hauchdünnen Siliziumscheiben, aus denen etwa Smartphone- und PC-Chips herausgesägt werden. 1962 stellte Siltronic den weltweit ersten Siliziumwafer her.

Aktuell hat das Unternehmen wie die gesamte Branche mit einer geringeren Nachfrage nach Halbleitern zu kämpfen. Im dritten Quartal 2023 setzte Siltronic 349 Millionen Euro um, 26 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Der Konzern verkaufte weniger Wafer, konnte die Preise aber zu den Vorquartalen stabil halten. Der Nettogewinn ging von 110 auf 35 Millionen Euro zurück.

Hohe Eigenkapitalquote

Nach den ersten drei Quartalen dieses Jahres liegt der Umsatz bei 1,16 Milliarden Euro, ein Minus von 13 Prozent zum gleichen Zeitraum 2022. Der Nettogewinn beträgt 169 Millionen Euro nach 316 Millionen Euro in den ersten neun Monaten des Vorjahres.

Finanziell bleibt Siltronic robust aufgestellt: Die Eigenkapitalquote lag Ende September bei 49,3 Prozent, die liquiden Mittel summierten sich auf 508 Millionen Euro. Seine Prognose für das Gesamtjahr bestätigt der Konzern und fasst die Kalkulationsspannen enger: Der Umsatz soll um 15 bis 17 Prozent zum Vorjahr sinken, die Gewinnmarge vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA-Marge) erwartet das Management bei 28 bis 30 Prozent.

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