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JinkoSolar macht Milliardenverlust – Chinas Solarbranche bleibt unter Druck
Der chinesische Konzern JinkoSolar, größter Solarmodulhersteller der Welt, hat im ersten Halbjahr 2026 erneut tiefrote Zahlen geschrieben. Niedrige Preise und Überkapazitäten belasten die Branche. Auch der weltgrößte Polysiliziumhersteller Tongwei meldet einen Milliardenverlust.
JinkoSolar erzielte von Januar bis Juni 24,6 Milliarden Yuan (3,6 Milliarden Dollar) Umsatz, 23 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich stand ein Verlust von 1,2 Milliarden Yuan (171 Millionen Dollar). Immerhin sank das Minus damit: Im ersten Halbjahr 2025 hatte der Verlust noch 2,2 Milliarden Yuan betragen. Die Modulverkäufe gingen um 34 Prozent auf knapp 16 Gigawatt (GW) zurück.
Geschäft im In- und Ausland schwächelt
Jinko-Chef Dimi Du verweist im Halbjahresbericht auf anhaltenden Druck auf Preise und Profitabilität entlang der gesamten Solar-Lieferkette. Hinzu kommen laut dem Manager hohe Kosten für den Hochlauf neuer, effizienterer Produkte und Verluste bei einigen wenig rentablen Aufträgen.
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