Der Maschinenbauer Manz profitiert von guten Geschäften mit Speichertechnologie. / Foto: Unternehmen

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Manz 2020 mit besserem Ergebnis – Ausblick optimistisch

Der deutsche Maschinenbauer Manz hat seine endgültigen Zahlen für das abgeschlossene Geschäftsjahr 2020 veröffentlicht und das gute vorläufige Ergebnis bestätigt. Beim positiven Ausblick für 2021 bleibt das Unternehmen vage.

Während der Umsatz auf 237 Millionen Euro zurückging (2019: 264 Millionen Euro), stieg das operative Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) auf 7,2 Millionen Euro. Im Jahr davor hatte Manz ein negatives EBIT von 7,6 Millionen Euro ausgewiesen. Manz bestätigte damit die bereits Anfang März veröffentlichten vorläufigen Zahlen.

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Unter dem Strich machte das Unternehmen einen Gewinn von 3,4 Millionen Euro und schaffte damit die Rückkehr in die schwarzen Zahlen. Im Vorjahr hatte noch ein Verlust von 11,2 Millionen Euro zu Buche gestanden. Die Eigenkapitalquote sank leicht von 38,8 Prozent auf 36,7 Prozent.

Die positive Entwicklung liegt dem Unternehmen zufolge vor allem an den Erfolgen im Segment "Energy Storage", dem Geschäft mit Speichertechnologie. "Unser Auftragseingang lag in diesem Segment in 2020 bei etwa 130 Millionen Euro. Wir sind mit unserer Expertise im Bereich der Produktionsanlagen zur Lithium-Ionen-Batterieherstellung und bezüglich Montagelösungen rund um weitere Komponenten des elektrischen Antriebsstrangs bestens aufgestellt, um auch in 2021 vom großen Wachstumstrend Elektromobilität profitieren zu können", erklärte Martin Drasch, Vorstandsvorsitzender der Manz AG.

Positive Entwicklung

Für 2021 geht der Manz-Vorstand aufgrund der nach eigenen Aussagen insgesamt positiven Branchenaussichten in den relevanten Märkten von einem profitablen Wachstum aus. Gegenüber 2020 wird ein geringer bis moderater Umsatzanstieg sowie eine EBIT-Marge im niedrigen bis mittleren positiven einstelligen Prozentbereich prognostiziert.

Konkrete Zahlen nannte Manz nicht. Die Prognose steht laut dem Maschinenbauer weiterhin unter der Annahme, dass die Corona-Krise keine zusätzliche negative Wirkung auf die Entwicklung des Geschäfts hat.

Die Manz-Aktie steht im Xetra-Handel aktuell bei 48,30 Euro und ist damit bei einem Plus von 0,2 Prozent kaum bewegt zum Vortag (Stand: 30.3.2021, 9:11 Uhr). Auf Monatssicht ist die Aktie 2,8 Prozent im Plus, im Jahresvergleich hat sie 300 Prozent an Wert gewonnen.

ECOreporter sieht eine positive Entwicklung bei Manz. Ob diese von Dauer ist, muss sich allerdings noch zeigen. Die Aktie eignet sich daher vor allem für risikofreudige Anlegerinnen und Anleger. Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2021 von 31 ist die Aktie allerdings momentan nicht günstig.

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Manz AG:  ISIN DE000A0JQ5U3 / WKN A0JQ5U

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