Manz setzt große Hoffnungen in das Batterie-Geschäft. / Foto: Manz AG

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Manz sichert sich weiteren Batterie-Auftrag – Aktie gewinnt deutlich

Der Maschinenbauer Manz hat einen weiteren Folgeauftrag eines Batterieherstellers im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich erhalten. Mit dem Kunden sei eine bestehende Partnerschaft bereits im Juli mit einem Auftrag für Produktionsmaschinen zur Herstellung von Lithium-Ionen-Batteriezellen ausgebaut worden. Den Namen des Kunden nannte Manz nicht.

Der Großauftrag belege insbesondere die „hohe Wachstumsdynamik im Bereich der Unterhaltungselektronik“ und umfasse im Wesentlichen weitere Verbesserungen des bestehenden Anlagenkonzepts, so Manz in einer Mitteilung.

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Der Maschinenbauer will gemeinsam mit dem Kunden die Produktionskapazität und die Effektivität der Maschinen signifikant steigern und somit die Gesamtproduktivität der Zellherstellung deutlich erhöhen. Die Abwicklung des Auftrags und die Installation der Anlagen kann demnach trotz der Einschränkungen durch die Corona-Krise planmäßig durchgeführt werden.

Der Manz-Kurs legte heute in Folge der Nachricht im frühen Tradegate-Handel deutlich zu, aktuell steht die Aktie bei 33,40 Euro und damit 5,7 Prozent im Plus zum Vortag. Auf Monatssicht ist die Aktie 5 Prozent im Plus, im Jahresvergleich hat sie 66,7 Prozent an Wert gewonnen.

Manz setzt große Hoffnungen in das Geschäft mit E-Mobilität und Speichertechnik (Energy Storage) – ebenso wie die Aktionäre des Maschinenbauers. Eine positive Entwicklung ist bei Manz zudem erkennbar, 2020 gelang dem Unternehmen die Rückkehr in die Gewinnzone. Ob diese von Dauer ist, muss sich allerdings noch zeigen. Die Aktie bleibt weiterhin etwas für risikofreudige Anlegerinnen und Anleger.

Lesen Sie hier die 10 besten Tipps für nachhaltiges Anlegen und was Sie beim Investieren in Krisenzeiten beachten sollten.

Manz AG:  ISIN DE000A0JQ5U3 / WKN A0JQ5U

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