Maersk nimmt seinen Fahrbetrieb durchs Rote Meer nun doch nicht wieder auf. / Foto: imago images

  Nachhaltige Aktien

Moller-Maersk stoppt alle Fahrten durchs Rote Meer

Am Montag hatte die Reederei Moller-Maersk noch angekündigt, trotz Angriffen auf ihre Schiffe wieder Frachter durchs Rote Meer fahren zu lassen. Jetzt stoppt der dänische Konzern bis auf Weiteres alle Transporte in der Region.

Wie Maersk gestern Abend mitteilte, werden einige Schiffe um das Kap der Guten Hoffnung an der Südspitze Afrikas umgeleitet. In den letzten Wochen waren mehrere Frachter des Unternehmens von Huthi-Rebellen aus dem Jemen angegriffen worden. Die vom Iran unterstützten Rebellen feuern seit Beginn des Gaza-Krieges immer wieder Raketen auf Israel ab und attackieren auch Schiffe im Roten Meer, um sie an einer Durchfahrt nach Israel zu hindern. Das Rote Meer ist einer der weltweit wichtigsten Schifffahrtswege, weil es das Mittelmeer über den Suezkanal in Ägypten mit dem Indischen Ozean verbindet.

Der Finanzmarkt reagiert positiv auf die Entscheidung des Maersk-Managements, die Aktie ist heute mit einem Plus von 3 Prozent in den Tradegate-Handel gestartet. Aktuell kostet sie 1.800,00 Euro (Stand 3.1.2024, 9:07 Uhr). Im Monatsvergleich ist der Kurs um 19 Prozent gestiegen, auf Jahressicht hat er 20 Prozent eingebüßt.

Eine aktuelle ECOreporter-Einschätzung der Maersk-Aktie können Sie hier lesen.

A.P. Moller-Maersk A/S Class A: ISIN DK0010244425 / WKN 861929

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