Bei der Maersk-Aktie deutete sich zuletzt eine leichte Erholung an. / Foto: Pixabay

  Nachhaltige Aktien

Trotz erneuter Rebellenangriffe: Maersk-Schiffe fahren weiterhin durchs Rote Meer

Am Wochenende haben Huthi-Rebellen im Roten Meer zum wiederholten Mal einen Frachter der dänischen Großreederei Moller-Maersk angegriffen. Das Unternehmen stoppte daraufhin seine Transporte in der Region, will grundsätzlich aber an seinen Fahrplänen festhalten.

Huthi-Milizen beschossen am Samstagabend die „Maersk Hangzhou“ mit Raketen und versuchten anschließend, das Schiff zu entern. Das US-Militär und der Sicherheitsdienst auf dem Frachter konnten den Angriff abwehren. Zehn Rebellen kamen ums Leben, die Schiffsbesatzung blieb unverletzt.

Maersk beendet Fahrpause

Nach der Attacke setzte Maersk seine Fahrten durch den Suezkanal und das Rote Meer für 48 Stunden aus. Am Montagabend teilte der Konzern dann mit, in nächster Zeit mehr als 30 dieser Transporte wie ursprünglich geplant durchführen zu wollen. Für andere Fahrten würden Ausweichrouten gesucht.

Maersk und andere Reedereien hatten im Dezember nach ersten Huthi-Angriffen viele Schiffe Afrika umrunden lassen, statt die deutlich kürzere Strecke durch den Suezkanal und das Rote Meer zu nehmen. Letzte Woche nahm Maersk den Fahrbetrieb im Roten Meer wieder auf, nachdem das US-Militär Geleitschutz zugesagt hatte.

Die Maersk-Aktie zeigt sich von den Problemen im Roten Meer bislang unbeeindruckt. Sie ist heute mit einem Plus von 3 Prozent zum Freitag in den Tradegate-Handel gestartet und kostet aktuell 1.686,00 Euro (Stand 2.1.2024, 9:53 Uhr).

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