Firmensitz von Ørsted in Fredericia. / Foto: Unternehmen

  Nachhaltige Aktien

Orsted erhält Finanzierung für Elektrolyseanlage

Der dänische Grünstromkonzern Ørsted hat zusammen mit mehreren Partnerunternehmen eine Finanzierung für ein Wasserstoff-Projekt über 34,6 Millionen dänische Kronen (DKK), rund 4,63 Millionen Euro, erhalten. Ørsted plant, eine 2-Megawatt-Elektrolyseanlage mit Speicher zu bauen.

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Zusammen mit den Partnern Everfuel, Nel, GreenHydrogen und einigen weiteren Unternehmen hat Ørsted eine Finanzierung für das Wasserstoff-Projekt von dem EUDP-Programm des dänischen Energie-, Versorgungs- und Klimaministeriums erhalten. Ørsted möchte grünen Wasserstoff aus Windkraft gewinnen. Dazu soll die Elektrolyseanlage gebaut werden.

Der Wasserstoff soll für den Antrieb von Busen, Lkw und anderen Fahrzeugen verwendet werden. Ørsted rechnet mit einer geplanten täglichen Produktionskapazität der Anlage von rund 0,6 Tonnen Wasserstoff - genug, um 20 bis 30 Busse mit Treibstoff zu versorgen.

Die Ørsted-Aktie steht im Handel an der Börse Stuttgart aktuell bei 91,50 Euro (27.12., 9:01 Uhr). Im letzten Monat ist der Kurs um knapp 10 Prozent gestiegen. Auf Sicht von zwölf Monaten liegt die Aktie fast 55 Prozent im Plus.

Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2019 von gut 45 ist die Ørsted-Aktie derzeit hoch bewertet. Die Aktie eignet sich für Anleger mit langem Atem. Unser Ratschlag: Aufgrund der hohen Bewertung auf die Watchlist setzen. Kurskorrekturen können Einstiegsgelegenheiten sein.

Ein ECOreporter-Porträt von Ørsted finden Sie hier.

Lesen Sie auch den aktuellen ECOreporter-Windaktien-Überblick.

Ørsted A/S: ISIN DK0060094928 / WKN A0NBLH

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