Zentrale von PNE in Cuxhaven. / Foto: Unternehmen

07.01.20 Nachhaltige Aktien

PNE: Übernahme durch Morgan Stanley gescheitert

Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat es nicht geschafft, den Cuxhavener Windkonzern PNE zu übernehmen. Morgan Stanley will jetzt als größter Aktionär "die Unternehmensentwicklung von PNE unterstützen“.

Die US-Bank hätte über ihren Infrastrukturfonds MSIP mindestens 50 Prozent der PNE-Aktien in ihren Besitz bringen müssen, um PNE zu übernehmen. Nach Angaben von Morgan Stanley gelang es MSIP bis zum Ende der Übernahmefrist am 31. Dezember aber nur, ungefähr 40 Prozent der Aktien zu erwerben.

"Wir freuen uns, nach Abschluss unseres Übernahmeangebots in den kommenden Tagen größter Aktionär der PNE AG zu werden“, sagt Christoph Oppenauer, Executive Director von MSIP in Frankfurt. „Als langfristig orientierter Infrastrukturinvestor freuen wir uns auf die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen in den kommenden Jahren."

Morgan Stanley hatte 4 Euro je PNE-Aktie geboten.  Vorstand und Aufsichtsrat von PNE hatten Aktionären empfohlen, das Angebot anzunehmen. Die Großaktionäre Active Ownership Capital und Enkraft lehnten die Offerte als zu niedrig ab. Enkraft nannte im November als fairen Preis für die PNE-Aktie 6,90 bis 7,10 Euro.

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PNE AG: ISIN DE000A0JBPG2 / WKN A0JBPG

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