Ein Solarpark der KGAL-Gruppe. / Foto: KGAL, Flavio Massari

  Anleihen / AIF

Privatanleger-Fonds KGAL Klimasubstanz kauft Solarpark

Der offene Fonds KGAL Klimasubstanz erweitert sein Portfolio um einen Solarpark in Norddeutschland. Private Anlegerinnen und Anleger können sich ab knapp 54 Euro plus Ausgabeaufschlag an dem Fonds beteiligen.

Der KGAL Klimasubstanz erwirbt den Freiflächen-Solarpark Eiderstede in Schleswig-Holstein, 18 Kilometer südlich der Landeshauptstadt Kiel. Der Park mit einem Leistungsvermögen von 14,2 Megawattpeak (MWp) ist seit Herbst 2024 am Netz und liefert über einen langfristigen Abnahmevertrag (PPA) Strom für rechnerisch mehr als 4.000 Haushalte an die lokalen Stadtwerke. Um die Betriebsführung und Wartung des Parks kümmert sich der Projektentwickler GP Joule, ein langjähriger Partner von KGAL.  

Zielrendite 5 Prozent

„Der Aufbau des Portfolios mit zunächst vor allem ausgereiften Technologien im Bereich Onshore-Wind und Photovoltaik geht sukzessive voran“, sagt Matthias Weber, Head of Sales Retail Business der KGAL. „Weitere Investitionen auch außerhalb Deutschlands werden folgen und so eine breite Risikostreuung für unsere Investoren gewährleisten.“ Im Juni hatte der Fonds einen Windpark in Schleswig-Holstein in Betrieb genommen (ECOreporter berichtete hier).

Der KGAL Klimasubstanz ist als offenes Infrastruktur-Sondervermögen konzipiert und will mittelbar hauptsächlich in Solaranlagen und Windparks in Europa investieren. Der Fonds verfolgt eine defensive Strategie mit einer Zielrendite von 5 Prozent und verwaltet bislang ein Vermögen von etwa 8,2 Millionen Euro (Stand: 30.6.2025).

ECOreporter hat den KGAL Klimasubstanz hier ausführlich analysiert.

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