Robeco möchte raus aus der Kohle. / Foto: Unternehmen

28.09.20 Finanzdienstleister , Fonds / ETF

Robeco schließt Kohle, Ölsande und arktische Bohrungen aus

Die niederländische Fondsgesellschaft Robeco will nicht mehr in Kraftwerkskohle, Ölsande und arktische Bohrungen investieren. Unternehmen, die in diesen Geschäftsfeldern aktiv sind, sollen bis Ende 2020 aus allen Robeco-Fonds ausgeschlossen werden.

In einer Pressemitteilung begründet Robeco seine Entscheidung wie folgt: „Der Ausschluss von Investments in Kraftwerkskohle beruht auf der Tatsache, dass diese Energiequelle mit Abstand den höchsten Kohlenstoffausstoß im globalen Brennstoffmix verursacht. Ölsande zählen zu den kohlenstoffintensivsten Bereichen im Rahmen der Rohölförderung. Und arktische Bohrungen bergen im Vergleich zur konventionellen Öl- und Gasexploration ein höheres Risiko von Umweltverschmutzungen, wodurch sie irreversible Schädigungen des empfindlichen Ökosystems der Arktis verursachen können.“

ECOreporter hat von Robeco den Ernährungsbranchenfonds RobecoSAM Sustainable Food Equities und den Wasserfonds RobecoSAM Sustainable Water Fund getestet.

Weitere ECOreporter-Fondstests finden Sie hier.

 

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