Die meisten Aktionäre haben sich mittlerweile von ihren Siemens Gamesa-Aktien getrennt. / Foto: Unternehmen

  Nachhaltige Aktien

Siemens Energy kann Börsenabgang von Siemens Gamesa vorbereiten

Der Münchener Konzern Siemens Energy will seine Tochtergesellschaft Siemens Gamesa nach einem erfolgreichen Übernahmeangebot von der Börse nehmen.

Mit einer freiwilligen Kaufofferte hat Siemens Energy seit Anfang November knapp 78 Prozent der noch ausstehenden Siemens Gamesa-Aktien aufgekauft. Damit erhöht sich der Anteil von Siemens Energy an dem Windkraftunternehmen auf 92,7 Prozent. Heißt: Siemens Gamesa kann jetzt auf einer außerordentlichen Hauptversammlung Anfang nächsten Jahres in einer Abstimmung mit einfacher Mehrheit von der Börse genommen werden. Siemens Energy will mit dem Delisting seine Kontrolle über die geschäftliche Entwicklung der wirtschaftlich angeschlagenen Tochter erhöhen.

Wer noch Aktien von Siemens Gamesa besitzt, kann diese voraussichtlich noch vier Wochen zum Angebotspreis von 18,05 Euro je Aktie an Siemens Energy verkaufen. Nach dem Delisting dürften alle dann noch ausstehenden Aktien zwangseingezogen werden, die Aktionäre erhalten in dem Fall eine Entschädigung ungefähr in Höhe des Angebotspreises.

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