Siemens Gamesa stellt vor allem Windkraftanlagen für Windparks zu Wasser her, ist aber auch im Onshore-Geschäft tätig. / Foto: Unternehmen

31.07.20 Nachhaltige Aktien

Siemens Gamesa: Tiefrote Zahlen, aber die Aktie steigt

Verkehrte Welt: Der deutsch-spanische Windanlagenbauer Siemens Gamesa hat im zweiten Quartal 2020 einen Rekordverlust eingefahren. Trotzdem legt die Aktie immer weiter zu. Was steckt dahinter?

Von April bis Juni setzte Siemens Gamesa 2,4 Milliarden Euro um. Das sind 8,4 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Unter dem Strich blieb ein Nettoverlust von 466 Millionen Euro. Im zweiten Quartal 2019 hatte der Konzern noch einen Gewinn von 21 Millionen Euro erwirtschaftet.

Siemens Gamesa leidet eigenen Angaben zufolge nicht nur unter den Auswirkungen der Corona-Krise, sondern hat auch Probleme im Geschäft mit Windanlagen an Land (Onshore-Anlagen). Während in Indien und Mexiko die Nachfrage stärker als erwartet zurückgegangen sei, seien Onshore-Projekte in Europa teurer geworden, als ursprünglich kalkuliert. Konzernchef Andreas Nauen kündigt an, mit weiteren Kosteneinsparungen die Ergebnissituation verbessern zu wollen. Anfang Juli hatte Siemens Gamesa bereits die Schließung einer Fabrik in Spanien bekannt gegeben.

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