Die Nachfrage nach Solarzuschlägen bleibt in Deutschland hoch. / Symbolfoto: Pixabay

  Erneuerbare Energie, Meldungen

Solar-Ausschreibung wieder deutlich überzeichnet

Die deutsche Ausschreibung für Solarparks war im November erneut deutlich überzeichnet. Bei einer ausgeschriebenen Menge von 510 Megawatt (MW) wurden 232 Gebote mit einem Volumen von 986 MW eingereicht. 133 Gebote mit einem Umfang von 512 MW konnten bezuschlagt werden.

In der Solarausschreibung des sogenannten ersten Segments können Bieter Gebote für Freiflächenanlagen größer als 750 Kilowatt abgeben. Die im Gebotspreisverfahren ermittelten Zuschlagswerte liegen nach Angaben der Bundesnetzagentur zwischen 4,57 Cent/kWh und 5,20 Cent/kWh. Der durchschnittliche mengengewichtete Zuschlagswert beträgt in dieser Runde wie in der Vorrunde 5,00 Cent/kWh.

Regional betrachtet entfällt das weitaus größte bezuschlagte Volumen auf Gebote mit Standorten in Bayern (255 MW, 69 Zuschläge), gefolgt von Mecklenburg-Vorpommern (51 MW, neun Zuschläge) und Baden-Württemberg (49 MW, zehn Zuschläge).

Erstmals konnten Bieter auch Gebote auf Acker- und Grünlandflächen in Niedersachsen und Sachsen abgeben, nachdem in diesen Bundesländern die Flächenkategorien durch Länderverordnungen freigegeben worden waren. Allerdings wurden laut Bundesnetzagentur in dieser Runde noch keine Gebote für diese Flächen eingereicht. Die meisten Zuschläge für Acker- und Grünlandflächen gingen erneut an Gebote für Flächen in Bayern (172 MW, 41 Zuschläge).

Zehn Gebote mussten aufgrund von Formfehlern vom Verfahren ausgeschlossen werden.

Die nächste Ausschreibungsrunde für Solaranlagen des ersten Segments findet am 1. März 2022 statt. Für Solaranlagen des zweiten Segments (Dachflächen) gibt es noch eine Ausschreibungsrunde am 1. Dezember 2021 mit einem Volumen von 150 MW.

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