Die Tesla-Powerwall speichert die selbst produzierte Solarenergie. / Foto: Tesla

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Solardach von Tesla könnte bald nach Deutschland kommen

Der E-Auto-Pionier Tesla bereitet offenbar die internationale Vermarktung seiner Solardachziegel vor. Das legt ein Patentantrag in Europa nahe. In Deutschland können Kunden bereits einen Kostenvoranschlag anfordern.

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Tesla-Chef Elon Musk hatte schon im Februar per Twitter verkündet, sich auf die internationale Expansion des „Tesla Solar Roofs“ zu freuen. Das Europäische Patentamt veröffentlichte am 27. Mai nun ein bereits 2018 angemeldetes Patent für ein „Gehäuse für Solardach-Ziegel“.

In den USA ist die Technologie schon erhältlich und versucht unter anderem durch den Preis von 235 US-Dollar pro Quadratmeter zu bestechen. Hinzu kommt die Anschaffung einer Powerwall für 8.800 Euro.

Darüber hinaus will der E-Autobauer auch mit Design und Haltbarkeit punkten. Die Ziegel sind laut Tesla praktisch unsichtbar, sie sollen zudem Hagelkörnern von bis zu 4,5 Zentimetern Durchmesser standhalten und die höchste Klasse an Feuerfestigkeit besitzen.

Auf der deutschen Tesla-Website finden sich bereits entsprechende deutsche Werbetexte, auch können sich Interessierte schon für einen Kostenvoranschlag melden. Wann genau und zu welchem Preis Tesla seine Solardächer nach Deutschland bringt, ist aber noch unklar.

Im Tradegate-Handel lag die Tesla-Aktie am Freitagnachmittag leicht mit 0,3 Prozent im Plus bei 864,40 Euro (12.6.2020, 16:28 Uhr). Auf Monatssicht notiert die Aktie 15 Prozent im Plus, im Jahresvergleich hat sie 349 Prozent gewonnen. Erst am Mittwoch hatte die Tesla-Aktie ein neues Allzeithoch markiert, an der New Yorker Börse hatte sie dabei die Marke von 1.000 Dollar übersprungen.

Tesla Inc.: ISIN US88160R1014 / WKN A1CX3T

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