Ein Solarpark von Enerparc in Schönbek in Schleswig-Holstein. / Foto: Enerparc

  Erneuerbare Energie, Meldungen

Solarparkentwickler Enerparc im vorläufigen Insolvenzverfahren

Das Hamburger Solarunternehmen Enerparc AG steckt in finanziellen Schwierigkeiten. Am gestrigen Montag hat das Amtsgericht Hamburg das vorläufige Insolvenzverfahren eröffnet.

Das Gericht bestellte den Hamburger Rechtsanwalt Stefan Denkhaus zum vorläufigen Insolvenzverwalter. Enerparc darf nur noch mit seiner Zustimmung über das Geschäftsvermögen verfügen.

Weitere Insolvenzanträge möglich

Eine der ersten Aufgaben des Insolvenzverwalters ist Unternehmensangaben zufolge „die Stabilisierung des Geschäftsbetriebs und der Konzerngesellschaften“. Laut Enerparc sind weitere Insolvenzanträge von Schwestergesellschaften möglich, für eine eindeutige Beurteilung sei es aber noch zu früh. Der Betrieb der Firmengruppe werde fortgeführt.

Die Enerparc AG bezeichnet sich als „einen der größten unabhängigen Solarpark-Eigentümer Europas“ mit mehr als 500 Solarparks und einer installierten Gesamtleistung von rund 5,5 Gigawatt.

Im Mai hatte die Enerparc-Gruppe noch Zuschläge für Solarprojekte mit insgesamt mehr als 250 Megawatt bei einer Ausschreibung der Bundesnetzagentur für Photovoltaik-Freiflächenanlagen erhalten (mehr dazu lesen Sie hier).

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