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Soll ich ausländische Aktien im Ausland kaufen?
Der Gedanke liegt nahe: Etwas da kaufen, wo es herkommt. Bei Aktien und anderen Wertpapieren bestimmt allerdings nicht der Handelsplatz den Preis. ECOreporter erklärt, auf welche Kosten es beim Aktienkauf wirklich ankommt. Und worauf Sie achten sollten, falls Sie tatsächlich an einer ausländischen Börse handeln.
Der Handel außerhalb der Heimatbörse macht eine Aktie nicht teurer. Aktienkurse bilden sich durch das Zusammenspiel von Angebot und Nachfrage, und das funktioniert überall auf der Welt gleich. Deshalb ist beispielsweise die Aktie des ECOreporter-Aktien-Favoriten American Water an der New Yorker Börse nicht per se teurer als etwa in Frankfurt, obwohl das Unternehmen ein US-Konzern ist.
Große Handelsspannen sind für Anleger ungünstig
Entscheidender für den Aktienpreis ist die Handelsspanne, der sogenannte Spread. Das ist der Unterschied zwischen dem An- und Verkaufspreis einer Aktie an einer Börse. Je größer der Spread, desto ungünstiger der Handel. Denn der Kaufkurs, an der Börse "Brief" genannt, liegt immer über dem Verkaufskurs, der an der Börse "Geld" heißt. Wer eine Aktie erworben hat, muss erst einmal einen Kursgewinn in Höhe des Spreads erzielen, um die Aktie ohne Verlust wieder veräußern zu können.
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