Foto: UmweltBank / Das Foto zeigt Flaggen mit dem Logo der UmweltBank. Das Institut will mit seinem ersten Girokonto wachsen.

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UmweltBank startet Girokonto

Die nachhaltige UmweltBank aus Nürnberg hat ihr erstes Girokonto-Angebot gestartet. Der ECOreporter-Aktien-Favorit erhofft sich davon einen noch stärkeren Schub bei den Kundenzahlen.

Die monatliche Gebühr für das "grüne Girokonto" beträgt laut Webseite der Bank 4,90 Euro. Wer das Konto zwölf Monate lang aktiv nutzt, erhält nach einem Jahr einen Treuebonus von 60 Euro. Damit wären die Gebühren also für ein Jahr gedeckt.

Digitale Girocard und Kreditkarte aus Holz

Eine Girocard zum Konto gibt es kostenfrei digital – allerdings nur für Android-Geräte, nicht für Apple. Die optionale Girocard aus recyceltem Plastik ist für 9 Euro im Jahr zu haben, im ersten Jahr ist sie kostenlos. 

Die UmweltBank ist ein ECOreporter-Aktien-Favorit aus der Kategorie Grüne Spezialwerte. Lesen Sie auch unser Unternehmensporträt.

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Zusätzlich wird auch eine Kreditkarte angeboten. Diese ist entweder für 29 Euro im Jahr ebenfalls aus Plastik oder, für 49 Euro, aus Holz. Mit der Kreditkarte kann zwölfmal im Jahr Geld kostenlos am Bankautomat abgehoben werden. Ansonsten sind gebührenfreie Abhebungen im Einzelhandel möglich.

Die UmweltBank will Kundinnen und Kunden zudem mit zusätzlichem Engagement für den Umweltschutz überzeugen. Für jedes Girokonto, das bis zum 30. September 2025 eröffnet wird, spendet das Institut demnach 1 Euro an den Naturschutzbund Deutschland (NABU).

Die UmweltBank-Aktie ist im Xetra-Handel aktuell 0,8 Prozent im Plus zum Freitag und kostet 5,14 Euro (Stand: 7.7.2025, 9:30 Uhr). Auf Monatssicht hat der Kurs ebenfalls 0,8 Prozent zugelegt, im Jahresvergleich büßte die Aktie 17,6 Prozent an Wert ein.

In den vergangenen zwei Jahren hat die UmweltBank viel Geld in den internen Umbau gesteckt, so hat das Institut etwa sein IT-System erneuert und sich auch strukturell neu aufgestellt. Neben dem Girokonto wurde der erste eigene ETF gestartet. Weitere neue Fondsprodukte sollen folgen.

Allerdings befindet sich die Bank weiterhin in einer Übergangsphase. Zwar wuchs auch zum Jahresauftakt die Kundenzahl. Und das Girokonto soll hier für einen weiteren Schub sorgen. 2025 sollen rund 55.000 neue Kundinnen und Kunden dazukommen und die Privatkundeneinlagen um rund 800 Millionen Euro steigen.

Dennoch dürften die Geschäfte der UmweltBank und gerade die Ergebnisse auch im laufenden Jahr noch unter Druck stehen. Das zeigt sich auch am Börsenkurs, für den es in den letzten drei Jahren 67 Prozent abwärts ging. Bis auf Weiteres bleibt die Aktie ein Investment für geduldige Anlegerinnen und Anleger, die mit erhöhten Risiken leben können.

UmweltBank AG:  ISIN DE0005570808 / WKN 557080

(Aktuelle Kursdaten zu der Aktie erhalten Sie, wenn Sie auf das Symbol hinter der WKN klicken.)

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