Fonds / ETF, ECOfondstest

Im Test: UmweltSpektrum Natur

Mit dem UmweltSpektrum Natur investiert die Nürnberger UmweltBank in kerngrüne Unternehmen, von denen sich einige eher selten in Fonds finden. ECOreporter hat die Aktienliste und das Nachhaltigkeitskonzept eingehend analysiert und dem Fonds das ECOreporter-Nachhaltigkeitssiegel verliehen.

Der UmweltSpektrum Natur hat einen ähnlichen Nachhaltigkeitsansatz wie sein Schwesterfonds UmweltSpektrum Mensch. Auch hier geht es um Investments in Unternehmen, die dabei helfen, die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen (die sogenannten SDGs) zu erreichen. Der Schwerpunkt des UmweltSpektrum Natur liegt dabei auf den ökologischen Zielen. Der Fonds beschränkt sich nicht auf Erneuerbare-Energien-Aktien, sondern hält auch Papiere von Abfallentsorgern, Dämmstoffspezialisten und Eisenbahnbauern.


Den vollständigen Fondstest finden Sie unter diesem Artikel.

Selbst ist die Bank

Viele dieser Unternehmen tauchen nicht häufig in Fonds auf. Das liegt unter anderem daran, dass die UmweltBank sich nicht an Nachhaltigkeits-Indizes orientiert und sich auch nicht auf Ratingagenturen und ihre teils widersprüchlichen Bewertungen verlässt, sondern die Nachhaltigkeit möglicher Investments selbst prüft. So finden Aktien ihren Weg in den Fonds, die andere Anbieter gar nicht auf dem Zettel haben.

Der UmweltSpektrum Natur wählt seine Investments nach den strengen Nachhaltigkeitsvorgaben der UmweltBank aus und berücksichtigt dabei anspruchsvolle Ausschlusskriterien (eine vollständige Liste finden Sie weiter unten). Ein mit externen Expertinnen und Experten besetzter Umweltrat achtet darauf, dass der Fonds seine Vorgaben einhält. ECOreporter hat sich alle zum Testzeitpunkt 35 Unternehmen im Fonds angesehen: Nach Einschätzung der Redaktion verstößt keines gegen die Auswahlkriterien.

Vorbildlich auch die Transparenz der UmweltBank: Die aktuelle Bestandsliste des Fonds ist online einsehbar, Nachhaltigkeitskonzept und Auswahlverfahren werden sehr anschaulich dargestellt.

Da der UmweltSpektrum Natur noch keine drei Jahre alt ist, vergibt ECOreporter keine Finanznote.

Ein ECOreporter-Siegelfonds

Der UmweltSpektrum Natur erhält im ECOfondstest die Nachhaltigkeitsnote 1,4. Damit gehört er zu den nachhaltigsten bislang von ECOreporter geprüften Fonds. Wer einsteigt, sollte in der Lage sein, den Fonds mindestens sieben Jahre zu halten, besser länger.

Weil der UmweltSpektrum Natur in allen Nachhaltigkeitsbereichen überzeugen kann, trägt er das ECOreporter-Nachhaltigkeitssiegel (eine Liste aller Siegelträger finden Sie hier).

Den vollständigen Fondstest können Sie unten als kostenfreies PDF herunterladen.

ECOreporter testet regelmäßig nachhaltige Aktienfonds, Mischfonds, Rentenfonds, Mikrofinanzfonds und ETFs. Eine Übersicht über die ECOfondstests liefert Ihnen die Redaktion hier.

Details zum Benotungssystem von ECOreporter finden Sie hier.

Von der UmweltBank gibt es auch eine börsennotierte Aktie. Sie gehört zu den ECOreporter-Favoriten-Aktien der Kategorie Grüne Spezialwerte. Mehr dazu können Sie hier lesen. Ein Unternehmensporträt der UmweltBank finden Sie hier.

Das schließt der Fonds aus:

Ausschlusskriterien ohne Umsatzschwelle

  • Fossile Energien
  • Atomkraft
  • Waffen/Rüstung
  • Gentechnik in der Landwirtschaft
  • Pestizide
  • Kinderarbeit
  • Menschenrechtsverletzungen
  • Arbeitsrechtsverletzungen
  • Tierversuche für Kosmetika
  • Pelze
  • Tabak (Produktion)
  • Stammzellenforschung
  • Glücksspiel (Produktion)
  • Pornografie (Produktion)
  • Kontroverses Umweltverhalten
  • Kontroverse Wirtschaftspraktiken (u.a. Bilanzfälschung, Korruption)

Ausschlusskriterien mit Umsatzschwelle

  • Alkohol (2 %)
  • Tabak (Vertrieb) (2 %)
  • Glücksspiel (Vertrieb) (2 %)
  • Pornografie (Vertrieb) (2 %)

Stand: 2/2024

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