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Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten, Fonds / ETF
UmweltBank wächst weiter, startet Anleihen-ETF
Die Nürnberger UmweltBank erweitert ihr Angebot um einen nachhaltigen Anleihen-ETF. Wirtschaftlich sieht sich der ECOreporter-Aktien-Favorit nach wie vor auf einem guten Weg, möglicherweise wird es künftig wieder Dividenden geben.
Die UmweltBank AG, Muttergesellschaft des UmweltBank-Konzerns, erzielte im ersten Halbjahr 2025 einen Nettogewinn von 6,7 Millionen Euro. Positiv wirkten sich auf das Ergebnis unter anderem die Gewinnausschüttung einer Tochterfirma und eine Immobilientransaktion aus.
Mehr Kunden, aber auch mehr Risiken
Die Kundenzahl stieg seit Jahresanfang um 5.800 auf rund 161.000, das Volumen der Kundeneinlagen erhöhte sich um 4 Prozent auf etwa 3,6 Milliarden Euro. Die für die Beurteilung der finanziellen Stabilität einer Bank wichtige Gesamtkapitalquote lag bei 15,9 Prozent und damit oberhalb der aufsichtsrechtlichen Anforderungen.
Ihre Jahresprognose lässt die UmweltBank unverändert: Der Vorstand erwartet weiterhin auf Ebene der UmweltBank AG einen Vorsteuergewinn zwischen 5 und 10 Millionen Euro. In der Prognose berücksichtigt ist eine erhöhte Risikovorsorge in einer Bandbreite von voraussichtlich 10 bis 15 Millionen Euro. Bei positiver Ergebnisentwicklung strebt die Bank für das Geschäftsjahr 2025 die Wiederaufnahme der Dividendenzahlung „auf geringem Niveau“ an.
Die UmweltBank ist ein ECOreporter-Aktien-Favorit aus der Kategorie Grüne Spezialwerte. Lesen Sie auch unser Unternehmensporträt.
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Neue Angebote
Die UmweltBank plant, ihr Kreditfinanzierungsangebot künftig auf Stromspeicher auszuweiten. Außerdem startet im August der zweite UmweltBank-ETF, der in grüne Anleihen investiert und „das Produktspektrum für die Einführung einer standardisierten Anlageberatung für Privatkundinnen und -kunden“ erweitern soll.
„Im ersten Halbjahr 2025 sehen wir die sichtbaren Erfolge unseres Transformationsjahres: Unsere Prozesse sind effizienter, die Kundenzufriedenheit steigt – und mit neuen Produkten wie dem Girokonto und dem Anleihen-ETF setzen wir wichtige Wachstumsimpulse“, sagt Dietmar von Blücher, Vorstandssprecher der UmweltBank.
Die UmweltBank-Aktie bewegt sich seit März auf niedrigem Niveau in erster Linie seitwärts. Auf drei Monate gesehen hat sie 6 Prozent gewonnen, im Jahresvergleich 12 Prozent verloren. Nach hohen Verlusten seit Herbst 2021 ist die Aktie auf fünf Jahre betrachtet 53 Prozent im Minus. Gestern Nachmittag kostete sie im gettex-Handel 5,20 Euro und damit 0,4 Prozent mehr als am Vortag (Stand 31.7.2025, 15:13 Uhr).
Die Übergangsphase ist noch nicht abgeschlossen
In den vergangenen zwei Jahren hat die UmweltBank viel Geld in den internen Umbau gesteckt. Der Konzern erneuerte unter anderem sein IT-System und stellte sich auch strukturell neu auf. Zudem startete das Institut ein Girokonto und seinen ersten eigenen ETF.
Wirtschaftlich ist die UmweltBank auf Erholungskurs, und die Finanzaufsichtsbehörde BaFin hat ihre Überwachung des Geldhauses wegen festgestellter aufsichtsrechtlicher Defizite mittlerweile beendet. Allerdings befindet sich die Bank weiterhin in einer Übergangsphase. Ihre Geschäfte und gerade die Ergebnisse werden mindestens im laufenden Jahr noch unter Druck stehen. Das zeigt sich auch am niedrigen Börsenkurs. Bis auf Weiteres bleibt die Aktie ein Investment für geduldige Anlegerinnen und Anleger, die mit erhöhten Risiken leben können.
UmweltBank AG: ISIN DE0005570808 / WKN 557080
(Aktuelle Kursdaten zu der Aktie erhalten Sie, wenn Sie auf das Symbol hinter der WKN klicken.)
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