Union Pacific ist einer der größten Güterzugbetreiber der Welt. / Foto: Pixabay

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Union Pacific wird vorsichtiger, Aktie gibt nach

Union Pacific hat seine Jahresprognose weiter gesenkt. Gestörte Lieferketten bremsen die Güterzüge des US-Konzerns stärker aus als erwartet.

Union Pacific betreibt in den USA 7.600 Lokomotiven, 53.000 Waggons und ein Schienennetz von fast 52.000 Kilometern. Insbesondere Großkunden aus der Automobilindustrie leiden derzeit unter dem globalen Chip-Mangel und transportieren daher weniger Fahrzeuge mit der Bahn. Hinzu kommen Union Pacific zufolge Probleme in komplexen Transportketten durch Verladestaus an Häfen und einen Mangel an Lastwagenfahrern.

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Der Konzern geht daher für das Gesamtjahr 2021 nur noch von einem Anstieg des Transportvolumens um 4 Prozent aus. Im Oktober hatte Union Pacific noch mit 5 Prozent gerechnet, früher im Jahr sogar mit 7 Prozent. Zudem soll die operative Gewinnmarge nur um 1,5 Prozent statt wie bislang erwartet um 1,75 Prozent steigen.

Die Aktie von Union Pacific hat auf Wochensicht 6 Prozent verloren, aktuell kostet sie im Tradegate-Handel 208,70 Euro (Stand 2.12.2021, 8:00 Uhr). Allerdings bewegt sich die Aktie weiterhin auf hohem Niveau: Im Jahresvergleich liegt sie 23 Prozent im Plus, auf fünf Jahre gesehen hat sie 113 Prozent an Wert gewonnen.

ECOreporter schätzt die Aussichten von Union Pacific weiterhin als gut ein. Der Konzern ist robust finanziert und erwirtschaftet trotz der aktuellen Probleme nach wie vor solide Gewinne. Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2021 von 25 ist die Aktie nicht zu hoch bewertet. Anlegerinnen und Anleger können mit einer kleinen Position einsteigen.

Weitere Tipps zu aussichtsreichen Bahnaktien lesen Sie in unserem umfangreichen Dossier 20 nachhaltige Eisenbahnaktien: Alle Signale auf Grün.

Union Pacific Corp.: ISIN US9078181081 / WKN 858144

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