Künftig sind Bitcoin-Investments über ETFs möglich. / Foto: Pixabay

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USA genehmigen Bitcoin-ETFs – eine nachhaltige Investment-Chance?

Die US-Börsenaufsicht SEC hat erstmals Genehmigungen für Bitcoin-ETFs erteilt, erste Produkte könnten bereits heute auf den Markt kommen.

Zulassungen erhielten unter anderem die Anbieter BlackRock, Ark Investments, Fidelity, Invesco und VanEck. Sie dürfen nun börsennotierte Fonds anbieten, die direkt in Bitcoins investieren. Der Bitcoin-Kurs legte nach Bekanntwerden der SEC-Entscheidung um zeitweise fast 4 Prozent auf 47.750 US-Dollar zu.

SEC sperrte sich lange gegen Bitcoin-ETFs

In den letzten zehn Jahren hatte die SEC Anträge auf Bitcoin-ETF-Zulassungen immer wieder abgewiesen, weil sie ein hohes Risiko von Marktmanipulationen und sehr starken Kursschwankungen sah. Auch nach der gestrigen positiven Entscheidung betonte SEC-Chef Gary Gensler, die Zulassungen bedeuteten keine Unterstützung seiner Behörde für den Bitcoin.

ECOreporter rät weiterhin zu großer Vorsicht bei Geldanlagen in Bitcoin und anderen Kryptowährungen. Aus Sicht der Redaktion sind Krypto-Investments zudem nicht nachhaltig: Viele digitale Währungen haben einen extrem hohen Energiebedarf, erleichtern die Finanzierung von Terrororganisationen und Drogenkartellen und sind ansonsten in erster Linie Spekulationsobjekte ohne gesellschaftlichen Wert – im Alltag spielen Kryptozahlungen nach wie vor kaum eine Rolle.

Lesen Sie auch den ausführlichen ECOreporter-Kommentar Können Krypto-Investments nachhaltig sein?.

Wie Sie Ihr Geld wirklich nachhaltig anlegen können, erfahren Sie hier.

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