Krypto-Mining-Farmen setzen neben Grafikchips von Nvidia auch auf Halbleiter von Intel. / Foto: imago images

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Intel produziert keine Chips für Krypto-Mining mehr

Der US-Chipriese Intel steigt nach nur einem Jahr aus dem Geschäft mit Halbleitern für die Krypto-Branche aus. Nachhaltige Investoren hatten den Konzern zu diesem Schritt gedrängt.

Intels Blockscale-Chips kaufen vor allem Firmen, die Bitcoins schürfen. Dieses sogenannte Mining steht in der Kritik, weil dafür sehr viel Energie benötigt wird (mehr dazu können Sie hier lesen). Intel will noch bis Oktober Blockscale-Bestellungen annehmen und die Produktion danach auslaufen lassen. Der Konzern hatte die Krypto-Chips erst 2022 eingeführt.

Intel möchte sich künftig stärker auf die Produktion von kleineren und schnelleren Chips konzentrieren. Dass das Unternehmen seine Krypto-Abteilung schließt, dürfte auch mit der wachsenden Kritik institutioneller Investoren zu tun haben. Das nachhaltige Netzwerk Shareholders for Change (SfC) beispielsweise, dem unter anderem der Schweizer Fondsanbieter Ethius Invest angehört, hatte Intel dazu aufgefordert, das klimaschädliche Krypto-Mining nicht zu unterstützen.

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