Wir sind dann mal wieder weg - viele Finanzprodukte werden nicht alt. / Foto: Pixabay

  Nachhaltige Aktien, Anleihen / AIF, Fonds / ETF

Neue Fonds, Aktien, Kryptos: schnell da – und oft schnell wieder weg

Täglich kommen neue Finanzprodukte auf den Markt. Viele locken mit angeblich innovativen Investment-Ideen und versprechen hohe Renditen. Die Realität sieht allerdings häufig anders aus.

Nach Erhebungen der Plattform Block-Builders.de existieren ungefähr 55 Prozent der 2012 neu aufgelegten Fonds heute nicht mehr. Selbst von den erst 2020 gestarteten Fonds seien mittlerweile schon mehr als 7 Prozent wieder geschlossen.

Auch Kryptowährungen sind oft nicht sehr langlebig. Laut Block-Builders verschwanden im letzten Jahr 951 digitale Währungen von der Bildfläche, 2021 waren es sogar mehr als 3.300.

Ebenfalls wenig Freude hatten Anlegerinnen und Anleger zuletzt mit Aktien von Unternehmen, die neu an der Börse sind. Von den zwölf größten deutschen Börsenstartern des Jahres 2021 notiert derzeit nur einer im Plus, die Vodafone-Tochter Vantage Towers.

Lassen Sie sich nicht vom Reiz des Neuen blenden!

ECOreporter warnt schon seit Jahren davor, bei Börsengängen in zu teure Aktien zu investieren. Insbesondere Unternehmen, die über leere Firmenmäntel, sogenannte SPACs, in den Kapitalmarkt eingetreten sind, haben sich zuletzt an der Börse schwach entwickelt. Besonders viele dieser Negativbeispiele finden sich bei jungen Elektroauto-Unternehmen (mehr dazu können Sie hier lesen).

Von Investments in Kryptowährungen rät ECOreporter grundsätzlich ab – auch aus Nachhaltigkeitsgründen.

Und auch bei neuen Fonds gilt es, genau hinzuschauen: Setzen sie auf kurzlebige Hype-Themen, oder haben sie ein langfristig tragfähiges Anlagekonzept? Wie kompetent erscheint das Fondsmanagement? ECOreporter hat hier mehr als 80 nachhaltige Aktien-, Misch- und Mikrofinanzfonds getestet, von denen die meisten schon seit vielen Jahren am Markt sind.

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