Windpark mit Vestas-Turbinen in Australien. / Foto: Unternehmen

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Vestas will Arbeitssicherheit und Geschlechtergerechtigkeit erhöhen

Der dänische Windanlagenbauer Vestas möchte die Arbeitsbedingungen seiner Belegschaft verbessern. Die Aktie entwickelt sich weiterhin gut.

Weniger Arbeitsunfälle und mehr Frauen in Führungspositionen – das sind zwei Kernelemente eines neuen Strategiepapiers, das Vestas heute veröffentlicht hat.

Der Konzern möchte die Zahl der schweren Arbeitsunfälle von vier pro 1 Million Arbeitsstunden (Stand 2018) auf 1,5 im Jahr 2025 und 0,6 in 2030 reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, will Vestas Produktionsprozesse überprüfen, Analyseverfahren verbessern und ein neues Sicherheitskonzept entwickeln, das die komplette Wertschöpfungskette umfassen soll. Der Konzern ist eigenen Angaben zufolge das erste Windkraftunternehmen, das sich langfristige Sicherheitsziele gesetzt hat.

Vestas möchte darüber hinaus für mehr Geschlechtergerechtigkeit im Unternehmen sorgen. Bis 2025 sollen mindestens 25 Prozent der Führungspositionen mit Frauen besetzt werden, 2030 sollen es mindestens 30 Prozent sein. Außerdem plant Vestas Audits mit externen Experten, um das Lohngefälle zwischen Männern und Frauen zu verringern.

Die Vestas-Aktie notiert im Tradegate-Handel aktuell bei 88,66 Euro (27.1.2020, 9:35 Uhr). Auf Sicht von zwölf Monaten liegt sie 27 Prozent im Plus. Auf Sicht von fünf Jahren beträgt der Wertzuwachs 172 Prozent. Für ECOreporter ist die Vestas-Aktie ein solides Langfristinvestment.

Vestas ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie der Kategorie Nachhaltige Mittelklasse. Ein Unternehmensporträt finden Sie hier.

Lesen Sie auch den aktuellen ECOreporter-Windaktien-Rückblick.

Vestas Wind Systems A/S: 

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