Polysilizium für die Solarbranche bleibt ein wichtiger Gewinnbringer für Wacker Chemie. / Foto: Unternehmen

  Nachhaltige Aktien

Wacker Chemie sieht Entspannung bei Gasversorgung – hilft das der Aktie?

Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für den Spezialchemiekonzern Wacker Chemie bleiben herausfordernd. Das dritte Quartal lief durchwachsen, für die nächsten Monate erwartet das Münchener Unternehmen aber einen Aufwärtstrend.

Mit 2,1 Milliarden Euro setzte Wacker im dritten Quartal fast 29 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. Ein Teil des hohen Wachstums geht auf angehobene Verkaufspreise zurück. Weil die Kosten insbesondere für Energie, Rohstoffe und Logistik deutlich stiegen, sank der Nettogewinn von 265 auf 259 Millionen Euro.

Wacker schätzt das Risiko von Versorgungsengpässen beim Erdgas für die eigene Produktion mittlerweile wegen der hohen Füllstände der deutschen Gasspeicher als gering ein. Stärkere Bauchschmerzen bereiten dem Konzern aktuell die rückläufigen Auftragseingänge aus der schwächelnden Baubranche, für die Wacker Polymere als Basis für Klebstoffe und Beimischung für Bodenbeläge, Farben und Beton herstellt. Gut läuft hingegen das Geschäft mit Polysilizium für die Solar- und Halbleiterindustrie.

Insgesamt überwiegen die positiven Signale. Wacker-Chef Christian Hartel rechnet jetzt für das Gesamtjahr mit einem Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 2,1 bis 2,3 Milliarden Euro. Bislang lag die erwartete Spanne bei 1,8 bis 2,3 Milliarden Euro.

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