Wasserstoffhersteller Nel hat eine Partnerschaft für die Realisierung großer Projekte geschlossen. / Foto Unternehmen

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Wasserstoffunternehmen Nel mit neuer Partnerschaft – Hilfe bei Projekten

Der Wasserstoff-Spezialist Nel hat einen Rahmenvertrag mit dem Energiedienstleister Aibel geschlossen. Die Unternehmen wollen gemeinsam "große, komplexe erneuerbare Wasserstoffprojekte" entwickeln und liefern, heißt es in einer Mitteilung. Beflügelt die Nachricht den Nel-Kurs?

Mehr Informationen zu Unternehmen der Wasserstoffbranche lesen Sie auch in der ECOreporter-Übersicht Von Nel bis Linde: Das sind die besten Wasserstoff-Aktien.

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Aibel bietet Dienstleistungen für die Öl-, Gas- und Offshore-Windindustrie an, beschäftigt rund 4.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Die Erfahrung des Unternehmens soll bei ausgewählten laufenden Projekten von Nel zum Einsatz kommen, unter anderem bei der Lieferung einer PEM-Wasserstoffproduktionsanlage für den Energiekonzern Iberdrola in Spanien.

Die Nel-Aktie reagierte positiv auf die Verkündung der Kooperation, im Tradegate-Handel liegt sie aktuell 3,3 Prozent im Plus zum Freitag bei einem Preis von 2,59 Euro (Stand 26.4.2021, 9:36 Uhr). Im Monatsvergleich ist die Aktie 13,8 Prozent im Plus, auf Jahressicht hat sie 129,7 Prozent zugelegt.

Die Partnerschaft zeigt: Nel braucht offenbar Unterstützung bei der Realisierung großer Anlagen zur Herstellung von Wasserstoff. Diese wiederum sind notwendig, damit Nel in den kommenden Jahren weiter dringend notwendige Aufträge an Land ziehen kann, um sich auf dem erst entstehenden Wasserstoffmarkt zu positionieren. 

Die Nel-Aktie ist nach Einschätzung von ECOreporter ein spekulativer Wert und nur für Anlegerinnen und Anleger mit sehr langem Atem und sehr hoher Risikobereitschaft eine Option.

Nel ASA:  ISIN NO0010081235 / WKN A0B733

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