Anbieter von Vermögensanlagen, beispielsweise im Solarbereich, müssen Anlegerinnen und Anlegern künftig mehr Informationen zur Verfügung stellen. / Foto: Pixabay

  Anleihen / AIF

Weniger riskante Vermögensanlagen durch das Blindpool-Verbot?

Die deutsche Finanzaufsicht BaFin hat ein Merkblatt zum Verbot von Blindpools bei Vermögensanlagen veröffentlicht. Demnach sind die Anforderungen für Investitionen in Wind- und Solaranlagen noch mal verschärft worden. Wird damit der Anlegerschutz erhöht? Oder besteht das Risiko von ungünstigen Entwicklungen für Privatanlegerinnen und Privatanleger?

Der Bundestag hatte kurz vor Pfingsten das Gesetz zur weiteren Stärkung des Anlegerschutzes beschlossen. ECOreporter hatte bereits über einen Entwurf des Gesetzes berichtet. Ein Kernpunkt des Gesetzes ist das Verbot von Blindpool-Konstruktionen bei Vermögensanlagen. Bei einem Blindpool-Angebot steht vorab nicht konkret fest, in welche Sachwerte das Anlegergeld investiert wird. Ende Mai hatte die BaFin zu dem Gesetz einen Merkblatt-Entwurf veröffentlicht, den ECOreporter erläutert hatte.

Nun hat die BaFin das offizielle Merkblatt veröffentlicht, das gegenüber dem Entwurf teilweise Ergänzungen enthält. Das Merkblatt gilt nach Angaben der BaFin mit Inkrafttreten des § 5b Absatz 2 VermAnlG (Vermögensanlagengesetz) ab dem 17. August 2021. Vermögensanlagen, die auf Grundlage eines von der BaFin vor Inkrafttreten der Gesetzesänderung gebilligten Prospektes oder gestatteten Vermögensanlagen-Informationsblatts (VIB) angeboten werden, können mit einer Übergangsfrist von zwölf Monaten nach Hinterlegung weiterhin öffentlich angeboten werden.

Detaillierte Angaben zu geplanten Windenergie- und Solaranlagen erforderlich

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