Die Ørsted-Aktie hat auf Monatssicht 25 Prozent zugelegt. / Foto: Ørsted

  Nachhaltige Aktien

Windriese Orsted fühlt sich von BP ausgebremst

Der dänische Windstromkonzern Ørsted will vor der Küste Großbritanniens einen weiteren großen Windpark errichten. Der Öl-Gigant BP hat dort etwas anderes vor.

Ørsted plant in dem Meeresabschnitt den Bau des Windparks Hornsea Project Four mit einer Leistungskapazität von 2,6 Gigawatt. BP besitzt ebenfalls Nutzungsrechte an dem Nordsee-Areal und möchte dort unter dem Meeresboden CO2 einlagern.

Ørsted hat sich jetzt bei der für den Bereich zuständigen britischen Behörde beschwert: BP würde sein Projekt derzeit vorantreiben, um Fakten zu schaffen und Ørsted die Installation von Windrädern unmöglich zu machen.

Es kann nur einen geben?

BP hatte bereits im Dezember in einer Stellungnahme darauf hingewiesen, dass beide Projekte nicht nebeneinander (oder eher übereinander) existieren könnten. Für die CO2-Speicher sei einiges an Infrastruktur nötig, unter anderem Hubschrauberlandeplätze und Leitungssysteme.

Ørsted zufolge baut BP seine CO2-Speicher auf etwa 25 Prozent der geplanten Windparkfläche. Dadurch würde Hornsea Project Four ungefähr 675 Megawatt Kapazität verlieren und könnte seine Wettbewerbsfähigkeit auf dem Strommarkt einbüßen.

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