Zentrale von Procter & Gamble in Cincinnati. Die Aktie des Konzerns hat in den letzten fünf Jahren 66 Prozent an Wert gewonnen. / Foto: P&G

  Nachhaltige Aktien, Aktien-Favoriten

Zu starker Dollar: Procter & Gamble baut Auslandsgeschäft um

Der US-Konsumgüterriese Procter & Gamble  (P&G) will wegen schwacher Margen seine Produktion in Nigeria und Argentinien herunterfahren. Zudem muss der ECOreporter-Aktien-Favorit Wertberichtigungen auf seine Rasierermarke Gillette vornehmen.

P&G teilte gestern mit, man werde sein Textil- und Haushaltspflegegeschäft in Argentinien verkaufen und seine Werke in Nigeria schließen. In den Ländern sei es für ein Dollar-orientiertes Unternehmen sehr schwierig, Wert zu schaffen, sagte Finanzchef Andre Schulten. Der Dollar steht derzeit im Vergleich mit einigen anderen Währungen so hoch, dass ungünstige Wechselkurse die Gewinnmargen belasten.

Die Umstrukturierungen sowie Abschreibungen auf die Konzerntochter Gillette werden P&G in den nächsten zwei Jahren eigenen Angaben zufolge etwa 2,5 Milliarden Dollar kosten. Die Marke Gillette sei stark, erklärte Finanzchef Schulten, die Wertberichtigungen müssten aufgrund „technischer Faktoren“ wie höherer Zinsen und negativer Wechselkurseffekte erfolgen. Für Gillette erwartet Schulten weiterhin ein jährliches Umsatzwachstum von ungefähr 5 Prozent.

Die P&G-Aktie hat gestern im Tradegate-Handel 3,2 Prozent eingebüßt. Heute notiert sie 0,3 Prozent im Plus bei 136,38 Euro (Stand 6.12.2023, 9:33 Uhr).

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