Algonquin erzeugt in Nordamerika Energie aus Wind, Sonne und Wasser und ist auch als Wasserversorger tätig. / Foto: Pixabay

  Nachhaltige Aktien

Algonquin: Minus 19 % in einer Woche

Der grüne kanadische Energiekonzern Algonquin hat auch im dritten Quartal 2022 wieder rote Zahlen geschrieben und senkt seine Jahreserwartungen. Die Aktie sackt deutlich ab.

Algonquin setzte von Juli bis September 666,7 Millionen US-Dollar um, 26 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Wegen hoher Wertberichtigungen, gestiegener Zinsen und geringerer Steuervergünstigungen für Erneuerbare-Energie-Projekte stand unter dem Strich jedoch ein Nettoverlust von 195 Millionen Dollar. Im Vorjahresquartal hatte Algonquin einen Nettoverlust von 27 Millionen Dollar ausgewiesen. Im zweiten Quartal 2022 lag der Verlust bei 33,4 Millionen Dollar (ECOreporter berichtete hier).

Ohne Berücksichtigung von Sondereffekten stieg der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) im dritten Quartal um 10 Prozent auf 276 Millionen Dollar. Der Cashflow aus dem Tagesgeschäft ging um 41 Prozent auf 103 Millionen Dollar zurück. Bilanziell ist Algonquin weiterhin solide aufgestellt: Vermögenswerten von 17,7 Milliarden Dollar standen Ende September Verbindlichkeiten von 10,9 Milliarden Dollar gegenüber.

Laut Konzernchef Arun Banskota leidet Algonquin derzeit neben den hohen Zinsen auch unter den Folgen der Inflation und Verzögerungen bei der Fertigstellung von neuen Grünstromkraftwerken. Daher rechnet Banskota jetzt für das Gesamtjahr nur noch mit einem um Sondereffekte bereinigten Gewinn pro Aktie von 0,66 bis 0,69 Dollar. Bislang lag die Spanne bei 0,72 bis 0,77 Dollar.

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