Trotz Beschaffungsproblemen läuft es für die Sto SE derzeit besser als erwartet. Auch an der Börse geht es weiter aufwärts. / Foto: Sto

  Nachhaltige Aktien

Baustoffaktie: Sto hebt Prognose an

Trotz Lieferengpässen geht der Dämmstoff- und Farbenhersteller Sto davon aus, seine bisherigen Jahresziele zu übertreffen. Wie reagiert die Aktie?

Sto rechnet jetzt für das Geschäftsjahr 2021 wegen „günstiger Witterungsbedingungen“ mit einem Umsatzanstieg um 11 statt 10 Prozent auf rund 1,6 Milliarden Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll zwischen 113 und 128 Millionen Euro liegen. Bislang hatte das Unternehmen aus Stühlingen an der deutsch-schweizerischen Grenze mit 98 bis 113 Millionen Euro kalkuliert.

Sto hatte in den letzten Monaten wie viele Unternehmen aus der Baubranche mit Lieferengpässen und Rohstoffmangel zu kämpfen. Die Rohertragsmarge sei aber im vierten Quartal weniger stark gesunken als befürchtet, heißt es in einer Unternehmensmitteilung. Zudem habe man kostenintensive strategische Maßnahmen verschoben.

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Die Sto-Aktie hat auf Wochensicht 6,2 Prozent an Wert gewonnen und kostet derzeit im Xetra-Handel 213,50 Euro (Stand 22.12.2021, 9:27 Uhr). Im Jahresvergleich hat die Aktie 72 Prozent zugelegt, auf drei Jahre gesehen beträgt das Plus 166 Prozent.

ECOreporter hatte die Sto-Aktie im Januar hier in einem Artikel über den Konkurrenten Steico zum Kauf empfohlen. Seitdem ist der Kurs um 55 Prozent gestiegen.

Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2021 von 18 ist die Aktie dennoch weiter nicht überteuert. Angesichts der Unsicherheiten in der Baubranche empfiehlt ECOreporter einen Einstieg auf dem aktuellen Kursniveau aber nur risikofreudigen Anlegerinnen und Anlegern.

Sto SE & Co. KGaA: 

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