Chinesische Umweltaktien wie China Everbright dürfen auch weiterhin in US-ETFs vertreten sein. / Foto: Unternehmen

  Nachhaltige Aktien, Fonds / ETF

Donald Trump ordnet an: US-ETFs müssen chinesische Aktien verkaufen

In den letzten Tagen seiner Präsidentschaft versucht Donald Trump noch einmal, China zu schwächen: Amerikaner dürfen nach einem Erlass Trumps künftig nicht mehr mit chinesischen Aktien handeln, die auf einer schwarzen Liste des US-Verteidigungsministeriums stehen. Betroffen sind vor allem Unternehmen, die für die chinesische Armee arbeiten, beispielsweise Huawei und China Mobile.

Das Verbot gilt auch für Tochterfirmen, an denen die geächteten Konzerne mehr als 50 Prozent der Anteile besitzen. Ab sofort dürfen die betreffenden Aktien nicht mehr gekauft werden, bestehende Positionen sind bis zum 11. November 2021 zu verkaufen.

Die großen Indexanbieter FTSE Russell, S&P Dow Jones und MSCI haben die beanstandeten Aktien bereits aus ihren Indizes entfernt. Damit fallen die Aktien auch aus zahlreichen ETFs und Indexfonds heraus.

Für deutsche Anlegerinnen und Anleger ist Trumps Erlass nahezu bedeutungslos: Die betreffenden ETFs auf FTSE- und S&P-Indizes werden hierzulande kaum gehandelt. Einige ETFs auf den MSCI Emerging Markets sind in Deutschland zwar verbreitet – in nachhaltigen ETFs dürfte der Anteil der geächteten chinesischen Aktien aber verschwindend gering sein.

ECOreporter hat in den letzten Monaten zahlreiche als nachhaltig beworbene ETFs getestet – mit klaren Ergebnissen. Eine Übersicht finden Sie hier.

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