Firmen, die grüne Kraftwerke bauen, brauchen für gewöhnlich viel Fremdkapital. Das ist deutlich teurer geworden. / Foto: Energiekontor

  Aktien-Favoriten, Anleihen / AIF

Energiekontor: Wie riskant ist die hohe Verschuldung?

In Zeiten steigender Zinsen wird es für Unternehmen teurer, neues Geld aufzunehmen. Betroffen davon sind auch Erneuerbare-Energien-Projektierer, die mit Fremdkapital ihre nächsten Wind- oder Solarparks finanzieren.

Jahrelang war es kein Problem, frisches Kapital zu erhalten: Anleihen konnten im Null-Zins-Umfeld niedrig verzinst angeboten werden, auch Bankkredite hatten günstige Konditionen. Seit die Notenbanken die Leitzinsen anheben, ist es mit diesen paradiesischen Zuständen aber vorbei. Nach Angaben des „Handelsblatts“, das sich auf Daten der Bundesbank stützt, haben sich die Zinsen für Unternehmensanleihen in Deutschland in den letzten etwa zwölf Monaten auf 4,3 Prozent versechsfacht.

Darunter leiden unter anderem Grünstrom-Projektierer, deren Geschäftsmodell traditionell einen hohen Fremdfinanzierungsanteil vorsieht. Laut „Handelsblatt“ gehört etwa der Bremer Erneuerbaren-Konzern Energiekontor zu den fünf deutschen Aktiengesellschaften aus den Dax-Indizes mit dem schwächsten Verhältnis von Nettoverschuldung zu Eigenkapital.

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