In deutschen Gewässern sollen bis 2026 drei neue förderfreie Windparks entstehen. / Foto: Pixabay / Foto: Pixabay, CC0-Lizenz

  Erneuerbare Energie, Meldungen

Erste Offshore-Wind-Ausschreibung: Windparkentwickler brauchen keine Förderung

Bei der ersten deutschen Ausschreibung für Windkraftanlagen auf See (Offshore-Wind) gingen die Zuschläge ausschließlich an Projektierer, deren Gebote bei 0 Cent je Kilowattstunde lagen, also keine staatliche Unterstützung benötigen.

Die Bundesnetzagentur hatte drei mittelgroße Flächen in der Nord- und Ostsee ausgeschrieben. Die Zuschläge erhielten zwei Gesellschaften des Essener RWE-Konzerns für Windparks mit einer Kapazität von 300 und 225 Megawatt und ein Tochterunternehmen der französischen EDF Group (433 Megawatt). Alle Windparks sollen 2026 ans Netz gehen.

„Die Ausschreibungsergebnisse auf allen drei Flächen in Nord- und Ostsee setzen die Entwicklung zu förderfreien Offshore-Windparks eindrucksvoll fort“, sagt Jochen Homann, Präsident der Bundesnetzagentur. „Die Null-Cent-Gebote zeigen das hohe Interesse der Bieter, trotz der vergleichsweise moderaten Größe der Flächen sowie bestehender Eintrittsrechte der ehemaligen Projektentwickler."

Mit in die Zuschläge einsteigen dürfen bei zwei Flächen die Nordsee Two GmbH aus Oststeinbeck und Windanker GmbH aus Berlin, die dort ursprünglich Windparks geplant hatten. Weil für diese beiden Flächen noch andere Gebote zu 0 Cent/kWh vorlagen, ließ die Bundesnetzagentur bei der Vergabe das Los entscheiden.

Eine ECOreporter-Übersicht zu den attraktivsten Windaktien finden Sie hier.

Verwandte Artikel

01.09.21
 >
19.08.21
 >
18.08.21
 >
16.07.21
 >
15.06.21
 >
Aktuell, seriös und kostenlos: Der ECOreporter-Newsletter. Seit 1999.
Nach oben scrollen
ECOreporter Journalistenpreise
Anmelden
x