Schnellzug von Talgo. Der Konzern baut unter anderem ICEs für die Deutsche Bahn. / Foto: Talgo

  Nachhaltige Aktien

Gefahr aus Russland? Spanien will Talgo-Übernahme verhindern

Ein ungarisches Konsortium hat ein öffentliches Kaufangebot für den spanischen Eisenbahnbauer Talgo abgegeben. Doch die spanische Regierung kündigt an, ihr Veto einzulegen.

Die Investorengruppe Magyar Vagon, zu der auch der ungarische Staatsfonds Corvinus gehört, teilte gestern mit, sie wolle 5 Euro pro Talgo-Aktie zahlen. Insgesamt kalkuliert das Konsortium mit Kosten von 619 Millionen Euro. Magyar Vagon hatte im November 2023 bereits ein vorläufiges Kaufangebot zu gleichen Konditionen vorgelegt (ECOreporter berichtete hier).

Der spanische Verkehrsminister Óscar Puente sagte gestern, er werde alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Übernahme zu verhindern. Die spanische Regierung vermutet hinter dem Kaufangebot Geldgeber mit engen Beziehungen zu Russland. Der ungarische Staatsfonds Corvinus ignoriert Medienberichten zufolge westliche Sanktionen gegen russische Banken.

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