Der Baudienstleister Helma Eigenheimbau plant und errichtet energieeffiziente Häuser. / Foto: Unternehmen

  Nachhaltige Aktien

Helma will Dividende um fast 12 % anheben

Der Baukonzern Helma Eigenheimbau aus Lehrte bei Hannover hat seine guten vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2021 bestätigt und möchte jetzt mehr Geld an die Aktionäre ausschütten. Wie aussichtsreich ist die Aktie?

Wie bereits Anfang März gemeldet, erzielte Helma im letzten Jahr bei einem Umsatz von 331,5 Millionen Euro einen Rekordgewinn von 18,8 Millionen Euro beziehungsweise 4,69 Euro je Aktie. Nach einem Rekord-Auftragseingang von 446,6 Millionen Euro rechnet das Management in diesem Jahr mit einem weiteren Umsatzzuwachs auf 360 bis 380 Millionen Euro und einer Steigerung des Vorsteuergewinns (EBT) von 27 auf 30 bis 33 Millionen Euro.

Unter der Voraussetzung eines intakten Marktumfeldes geht Helma auch mittelfristig von nachhaltigem Wachstum aus. So soll spätestens im Geschäftsjahr 2024 ein Umsatz von deutlich mehr als 400 Millionen Euro sowie eine Vorsteuer-Marge von über 10 Prozent erzielt und damit ein EBT von deutlich mehr als 40 Millionen Euro erwirtschaftet werden.

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Seine Jahresdividende will Helma von 1,54 auf 1,72 Euro je Aktie anheben. Das entspräche beim aktuellen Börsenkurs von 59,40 Euro (Xetra-Handel, 25.3.2022, 9:02 Uhr) einer Dividendenrendite von 2,9 Prozent.

Nach sehr hohen Zuwächsen in 2020 und 2021 gab die Helma-Aktie in den ersten Wochen dieses Jahres spürbar nach, hat seit Anfang März aber einen Teil der Verluste wieder aufgeholt. Im Monatsvergleich liegt die Aktie 3,5 Prozent im Plus, auf Jahressicht hat sie 12 Prozent gewonnen. Auf fünf Jahre gesehen beträgt der Wertzuwachs 49 Prozent.

Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2022 von 11 ist die Helma-Aktie weiterhin günstig bewertet. Ob das Geschäftsklima für das Unternehmen allerdings auf lange Sicht so gut bleiben wird wie zuletzt, ist trotz der optimistischen Vorstandsprognose unklar. Knappe Rohstoffe und die aktuell hohen Beschaffungs- und Transportkosten können sich negativ auf die Gewinnentwicklung auswirken. Zudem ist die Baubranche stark konjunkturabhängig, zwischenzeitliche Kurseinbrüche sind nicht unwahrscheinlich. Wer jetzt in die Helma-Aktie einsteigt, sollte einen langen Anlagehorizont mitbringen und beachten, dass die erhöhten Erwartungen an das Unternehmen teils schon in den Kurs eingepreist sind.

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Helma Eigenheimbau AG:

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