Solartechnologiezentrum von Meyer Burger in Thun: Die Lage bei dem Schweizer Unternehmen bleibt angespannt. / Foto: Meyer Burger

20.03.19 Nachhaltige Aktien

Meyer Burger: Millionen-Auftrag aus Asien

Der Schweizer Solarindustrie-Zulieferer Meyer Burger hat einen neuen Großauftrag mit einem Volumen von 13,2 Millionen Euro aus Asien erhalten.

Auftraggeber ist ein nicht namentlich genanntes asiatisches Solarunternehmen, mit dem Meyer Burger eigenen Angaben zufolge bereits in der Vergangenheit zusammengearbeitet hat. Meyer Burger soll an dieses Unternehmen Anlagen für die Herstellung von PERC-Solarmodulen liefern. Der Wert des Auftrags beträgt 15 Millionen Schweizer Franken, umgerechnet 13,2 Millionen Euro.

Laut Meyer Burger basiert die in den Anlagen verbaute Passivierungstechnologie für PERC-Solarzellen auf eigenen Patenten und hat keine Berührungspunkte mit den Patentrechtsklagen von Hanwha Q Cells. (ECOreporter berichtete hier über die Hanwha-Klage gegen Unternehmen wie Jinko Solar.)

Meyer Burger hat nach wie vor mit sinkenden Margen für seine Produkte zu kämpfen. Auf Druck des Großaktionärs Petr Kondrashev waren in den letzten Monaten mehrere Führungskräfte des Unternehmens zurückgetreten. Anfang Februar hatte Meyer Burger seine Wafer-Sparte an das US-Unternehmen Precision Surfacing Solutions verkauft.

Die Aktie von Meyer Burger notiert aktuell im Tradegate-Handel bei 0,57 Euro (20.03., 10:29 Uhr). Die Aktie hat im letzten Monat 19 Prozent an Wert verloren, auf Sicht von zwölf Monaten liegt sie 60 Prozent im Minus.

Meyer Burger Technology AG: ISIN CH0108503795 / WKN A0YJZX

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