Novo Nordisk ist Weltmarktführer bei Insulin. Die Aktie hat auf Jahressicht 43 Prozent an Wert gewonnen. / Foto: Unternehmen

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Novo Nordisk zahlt 100 Millionen Dollar, um Rechtsstreit beizulegen

2017 hatten Investoren den dänischen Insulinhersteller Novo Nordisk wegen angeblich falscher Prognosen verklagt. Jetzt einigten sich Konzern und Kläger auf einen Vergleich.

Die Investoren ziehen ihre Klage zurück und erhalten dafür eine Kompensation von 100 Millionen US-Dollar. Novo Nordisk betont, mit dem Vergleich gehe kein Schuldeingeständnis einher.

Gegenstand der Klage waren Angaben des Unternehmens aus dem Jahr 2016, die hohe zukünftige Gewinne in Aussicht stellten. Wenig später musste Novo Nordisk seine langfristige Ergebnisprognose um 50 Prozent senken. Den Klägern zufolge hätte der Konzern diese Entwicklung schon früher absehen und melden müssen, da die Konkurrenten Sanofi, Eli Lilly und Merck zum damaligen Zeitpunkt bereits Gewinnwarnungen ausgegeben hätten. Novo Nordisk hingegen habe 2016 noch betont, man spüre keinerlei Preisdruck und gehe weiterhin von steigenden Gewinnen aus.

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