Aus gebrauchten OP-Masken lässt sich Kunststoff herstellen. Procter & Gamble hat diesen für neue Produkte verwendet. / Foto: Pixabay

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Procter & Gamble recycelt Corona-Masken

Millionen Einweg-Gesichtsmasken werden täglich in den Müll geworfen. Der US-Konsumgüterkonzern Procter & Gamble hat in einem Pilotprojekt untersucht, wie gut sich benutzte Masken recyceln lassen.

Für das Projekt tat sich Procter & Gamble mit dem Fraunhofer Institut für Umwelt-, Sicherheits- und Energietechnik (Umsicht) aus Oberhausen und dem Chemieunternehmen Sabic aus Saudi-Arabien zusammen. Procter & Gamble sammelte an seinen Standorten in Deutschland gebrauchte Gesichtsmasken seiner Belegschaft ein und schickte sie an das Fraunhofer Institut. Dessen Forscher zerkleinerten die Masken und wandelten sie in einer Forschungspyrolyseanlage in Pyrolyseöl um. Krankheitserreger und andere Schadstoffe wurden in dem Verfahren zerstört.

Aus dem Pyrolyseöl stellte Sabic Polypropylen (PP) her, das Procter & Gamble anschließend zu Faservliesstoffen verarbeitete. „Durch dieses Pilotprojekt konnten wir besser beurteilen, ob der Kreislaufansatz auch für Kunststoffe, die bei der Herstellung von Hygiene- und Medizinprodukten zum Einsatz kommen, geeignet wäre“, sagt Hansjörg Reick, Senior Director des Bereichs Open Innovation bei Procter & Gamble. „Natürlich muss das Verfahren noch verbessert werden. Die bisherigen Ergebnisse sind jedoch durchaus vielversprechend.“

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