Die Coronakrise hatte in diesem Jahr starke Auswirkungen auf die globalen Finanzmärkte. Wie geht es 2021 weiter? / Foto: Pixabay

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Profianleger: Weniger US-Aktien, mehr Green Bonds in 2021

Institutionelle Anleger erwarten für 2021 geringere Renditen für ihre Investments. Das geht aus einer Umfrage des Vermögensverwalters Natixis hervor.

Für 2020 hatten die von Natixis regelmäßig befragten 500 Versicherungsgesellschaften, Pensionskassen und Stiftungen eine Rendite von 6,9 Prozent erwartet. Für das kommende Jahr rechnen die Investoren nur noch mit einem Plus von 6,3 Prozent.

Sind defensive Strategien erfolgreicher?

80 Prozent der Profianleger gehen davon aus, dass die Weltwirtschaft noch bis mindestens Ende 2022 brauchen wird, um sich von der Corona-Krise zu erholen. Mehr als die Hälfte der Befragten hält deshalb Kurskorrekturen an den Börsen für möglich und empfiehlt für 2021 eher defensive Anlagestrategien. Im Schnitt wollen institutionelle Investoren im nächsten Jahr ungefähr 36 Prozent ihres Geldes in Aktien anlegen, 40 Prozent in Anleihen und 17 Prozent in alternative Investment-Angebote.

Bei den Aktien könnte es zu einer Verschiebung von US-Werten hin zu Aktien aus Europa, dem Asien-Pazifik-Raum und Schwellenländern kommen. Im Renten-Segment planen die befragten Großanleger, mehr auf Unternehmensanleihen und weniger auf Staatsanleihen zu setzen. Fast die Hälfte der Investoren gab zudem an, zukünftig stärker in Green Bonds investieren zu wollen.

Lesen Sie auch das große ECOreporter-Special Nachhaltig investieren in der Corona-Krise: Das sollten Anlegerinnen und Anleger beachten.

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