Die Züge von Stadler Rail fahren vor allem in Europa, aber auch in den USA wie hier in Kalifornien. / Foto: Stadler Rail

  Nachhaltige Aktien

Stadler Rail verliert Milliardenauftrag – wegen falscher Unterschrift

Der Schweizer Eisenbahnbauer Stadler Rail sollte bis zu 186 Doppelstockzüge an die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) liefern. Daraus wird jedoch vorerst nichts. Die Aktie setzt ihren Abwärtstrend fort.

Das österreichische Bundesverwaltungsgericht hatte den Vertrag zwischen Stadler Rail und den ÖBB nach einer Beschwerde des Konkurrenten Alstom für ungültig erklärt. Begründung: Er sei mit einer digitalen Schweizer Signatur unterzeichnet worden, die in EU-Ländern nicht anerkannt werde. Jetzt soll der Auftrag mit einem Gesamtwert von mehr als 3 Milliarden Schweizer Franken (2,8 Milliarden Euro) neu ausgeschrieben werden.

Stadler Rail und die ÖBB wollen gegen das Gerichtsurteil Berufung einlegen. Stadler Rail hatte ähnliche Signaturen eigenen Angaben zufolge bereits bei mehreren Verträgen in der EU verwendet, die nicht beanstandet worden waren, auch in Österreich.

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