Verbund betreibt unter anderem zahlreiche große Wasserkraftwerke. An der Börse läuft es für den Konzern derzeit gut. / Foto: Unternehmen

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Verbund AG will führender Solarstromerzeuger in Deutschland werden

Bislang gewinnt der größte österreichische Energiekonzern Verbund vor allem Strom aus Wasserkraft. In den nächsten Jahren soll der Wind- und Solaranteil deutlich steigen, auch in Deutschland. Die Verbund-Aktie bewegt sich weiter auf hohem Niveau.

Verbund möchte eigenen Angaben zufolge „einer der führenden Photovoltaik-Player im Kernmarkt Deutschland“ werden. Der Konzern plant, bis 2030 rund 20 bis 25 Prozent seiner Energie aus Solar- und Windkraft zu erzeugen.

Um seinen Bestand an Solaranlagen zu erweitern, ist Verbund jetzt eine Kooperation mit der Visiolar GmbH aus Potsdam eingegangen. Visiolar verfügt über Flächen, auf denen Solarkraftwerke errichtet werden können. Auf 2.000 Hektar davon wollen Verbund und Visiolar in den kommenden Jahren Solarparks mit einer Stromerzeugungskapazität von bis zu 2.000 Megawatt bauen und in Betrieb nehmen.

Verbund gewinnt bereits heute mehr als 95 Prozent seiner Energie aus erneuerbaren Quellen. 2020 hat der Konzern seinen Gewinn deutlich gesteigert (ECOreporter berichtete hier).

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Die Verbund-Aktie notiert im Tradegate-Handel aktuell bei 70,15 Euro (Stand 28.4.2021, 9:17 Uhr). Auf Monatssicht ist die Aktie knapp 15 Prozent im Plus, im Jahresvergleich hat sie 81 Prozent zugelegt.

Mit einem erwarteten Kurs-Gewinn-Verhältnis für 2021 von ungefähr 24 ist die Verbund-Aktie noch moderat bewertet. Langfristig orientierte Anlegerinnen und Anleger können mit einer kleinen Position einsteigen.

Verbund ist eine ECOreporter-Favoriten-Aktie aus der Kategorie Nachhaltige Mittelklasse. Ein Unternehmens-Porträt finden Sie hier.

Verbund AG: ISIN AT0000746409 / WKN 877738

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