Produkte von Colgate-Palmolive. Wie interessant ist die Aktie? / Foto: Unternehmen

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Colgate-Palmolive: Zähne wollen auch in der Krise geputzt werden

Der US-Konsumgüterriese Colgate-Palmolive ist zuletzt etwas langsamer gewachsen als erhofft. Das lag allerdings nicht nur an der hohen Inflation, sondern auch am derzeit starken US-Dollar.

Ohne Berücksichtigung von Wechselkurseffekten stieg der Umsatz im dritten Quartal 2022 um 7 Prozent auf 4,46 Milliarden Dollar. Besonders gut liefen die Geschäfte in Afrika/Eurasien und Lateinamerika. Weil die Einnahmen aus dem internationalen Geschäft in Dollar umgerechnet werden, betrug das Umsatzplus auf Dollar-Basis nur 1 Prozent. Da zudem Rohstoffe, Verpackungen und Transporte deutlich teurer geworden sind, ging der Nettogewinn von 634 auf 618 Millionen Dollar zurück.

Nach neun Monaten hat Colgate-Palmolive in diesem Jahr 13,3 Milliarden Dollar umgesetzt. Im Vorjahreszeitraum waren es 13 Milliarden Dollar. Der Nettogewinn liegt bei knapp 1,8 Milliarden Dollar nach 2 Milliarden Dollar 2021.

Die Konzernleitung geht davon aus, dass der Umsatz im Gesamtjahr um ungefähr 2,5 Prozent zum Vorjahr steigen wird. Das entspricht dem mittleren Wert der bisherigen Prognosespanne von 1 bis 4 Prozent. Ohne Berücksichtigung von Währungseffekten soll der Umsatz um 6 bis 7 Prozent zulegen. Bislang hatte Colgate-Palmolive mit 5 bis 7 Prozent kalkuliert. Beim um Sondereffekte bereinigten Jahresgewinn erwartet der Konzern jetzt wegen der ungünstigen Wechselkurse des Dollar ein Minus von 7 bis 8 Prozent zum Vorjahr (bisherige Prognose: ein Minus im mittleren einstelligen Prozentbereich).

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