Meyer Burger will seine Solarmodule bald nur noch in den USA produzieren. / Foto: Unternehmen

  Nachhaltige Aktien, Erneuerbare Energie

Meyer Burger stellt Modulproduktion in Deutschland ein

Der Schweizer Solarkonzern Meyer Burger bereitet die Schließung seines Modulwerks im sächsischen Freiberg vor. Das teilte das Unternehmen am heutigen Freitag mit. Die Produktion in Freiberg sei nicht mehr profitabel.

Da es "noch keine Entscheidung über politische Unterstützungsmaßnahmen zur Behebung der aktuellen Marktverzerrungen durch Überangebot und Dumpingpreise bei Solarmodulen gibt", will das Unternehmen mit den Vorbereitungen der für Ende April geplanten Schließung beginnen. In einem ersten Schritt werde die Produktion in der ersten Märzhälfte eingestellt, was ab April "zu erheblichen Kosteneinsparungen führen soll".

Kapitalerhöhung und weitere Finanzmaßnahmen geplant

Meyer Burger hat wiederholt unfaire Wettbewerbsbedingungen in Deutschland beklagt, da China seine Solarfirmen viel stärker subventioniere als Europa und die Bundesrepublik. Im Geschäftsjahr 2023 hatte der Konzern tiefrote Zahlen geschrieben.

Bei der Modulfertigung will Meyer Burger sich nun ganz auf die USA konzentrieren. Die neue Strategie "soll die Finanzierungslücke von 450 Millionen Schweizer Franken schließen, was es der Gruppe ermöglichen soll, mittelfristig einen positiven Cashflow zu erzielen". Gegenüber ECOreporter hatte Meyer Burger in der vergangenen Woche erklärt, dies sei bei einem planmäßigen Hochfahren der US-Produktion ab 2025 zu erwarten. Mehr dazu lesen Sie hier.

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