Intel wird womöglich Chip-Fabriken für das US-Militär und Geheimdienste bauen. / Foto: Unternehmen

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Milliardengeschäft: Intel angeblich in führender Position bei Chipfabrik für US-Militär

Der US-Chiphersteller Intel soll in einer führenden Position für den Bau von Mikrochip-Fabriken für das Verteidigungsministerium und die Geheimdienste der Vereinigten Staaten sein. Das Projekt würde vermutlich eine milliardenschwere staatliche Förderung bedeuten. Das berichtet das "Wall Street Journal" unter Berufung auf mit der Angelegenheit vertraute Personen.

Details zu den Plänen, die unter höchsten Sicherheitsvorkehrungen umgesetzt werden sollen, sind laut der Quelle noch nicht bekannt. Die USA wollen auch im Militärsektor ihre Abhängigkeit von Chips aus Asien, vor allem aus Taiwan, reduzieren. Der de facto unabhängige, wenn auch nur von wenigen Ländern offiziell anerkannte Inselstaat wird von China als abtrünnige Provinz betrachtet. Die Gefahr einer Invasion durch die Volksrepublik hat sich nach Ansicht von Sicherheitsexperten mit Beginn des Ukraine-Kriegs noch einmal erhöht.

Intel profitiert bereits massiv von staatlicher Förderung

Finanziell unterstützt werden soll das Projekt durch den im vergangenen Jahr verabschiedeten CHIPS and Science Act der US-Regierung, der rund 53 Milliarden Dollar für die Förderung der inländischen Halbleiterherstellung vorsieht. Angesiedelt werden könnte eine entsprechende Produktion teilweise innerhalb des bestehenden Intel-Fabrikkomplexes in Arizona, so die Quelle des "Wall Street Journal".

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