Der Auftragseingang bei Nordex hat nach dem Corona-Schock im Vorjahr wieder Fahrt aufgenommen. / Foto: Unternehmen

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Nordex: Deutlich mehr Aufträge im zweiten Quartal

Der Hamburger Windkraftanlagenbauer Nordex hat im zweiten Quartal seines laufenden Geschäftsjahrs 2021 deutlich mehr Aufträge erhalten als im Corona-geprägten Vorjahr. Mehr als die Hälfte der neuen Bestellungen stammt aus Europa.

Man habe von April bis Juni Aufträge in Höhe von 1.534 Megawatt erhalten, teilte Nordex am heutigen Dienstag mit. Im Vorjahr waren es im selben Zeitraum nur 888 Megawatt – das Geschäft war damals im Zuge der Coronakrise empfindlich eingebrochen.

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Der Auftragseingang im Bereich Projekte summiert sich im ersten Halbjahr 2021 auf ein Volumen von 2.781,6 Megawatt. Darin seien Dienstleistungen nicht mit eingerechnet, so das Unternehmen.

Zwischen April und Juni 2021 bestellten Kunden insgesamt 297 Windkraftanlagen für Projekte in neun Ländern. Dabei machten Aufträge aus Europa etwa 54 Prozent aus, Bestellungen aus Lateinamerika circa 46 Prozent. Die stärksten Einzelmärkte in Europa seien Finnland, Deutschland, die Niederlande und Spanien gewesen, für Lateinamerika seien zwei volumenstarke Aufträge aus Brasilien gekommen.

Die Nordex-Aktie steht im Xetra-Handel aktuell praktisch unbewegt zum Vortag bei 17,44 Euro (Stand: 6.7.2021, 10:38 Uhr). Auf Monatssicht ist die Aktie 3 Prozent im Plus, im Jahresvergleich hat sie 106 Prozent an Wert gewonnen.

ECOreporter sieht bei der Nordex-Aktie hohe Risiken und rät von einem Einstieg ab. Das Unternehmen kämpft mit deutlich zu niedrigen Margen, zuletzt schwankte die Aktie stark. Sie befindet sich im Visier mehrerer sogenannter Shortseller oder Leerverkäufer, die auf sinkende Kurse wetten. Mehr dazu erfahren Sie hier.

Welche Unternehmen aus der Windbranche die Redaktion derzeit als aussichtsreich ansieht, können Sie hier lesen: Die besten Windaktien – wo sich jetzt der Einstieg lohnt.

Nordex SE:  ISIN DE000A0D6554 / WKN A0D655

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