Enertrag-Chef Jörg Müller (l.) diskutierte mit Kanzlerkandidat Olaf Scholz über die deutsche Energiepolitik. / Foto: Enertrag

  Erneuerbare Energie, Anleihen / AIF

Olaf Scholz besichtigt Wasserstoff-Hybridkraftwerk von Enertrag

SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz besuchte am vergangenen Sonntag auf seiner Wahlkampftour das Erneuerbare-Energien-Unternehmen Enertrag und sah sich dessen Wasserstoff-Wind-Biogas-Hybridkraftwerk in der Uckermark an. Enertrag-Chef Jörg Müller forderte von Scholz eine konsequentere Energiepolitik.

Scholz erklärte bei seinem Besuch, er wolle als Kanzler schon im ersten Jahr seiner Amtszeit einen „großen Fahrplan“ für eine umfassende Energiewende in Deutschland anstoßen. Enertrag-Chef Müller konfrontierte Scholz mit einigen politischen Defiziten der aktuellen deutschen Energiepolitik, etwa der Belastung des Verbrauchs von Strom aus grünem Wasserstoff mit der Abgabe aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz. Es müssten dringend Gesetze geändert werden, um die Energiewende voranzutreiben, forderte Müller.

Das 2011 errichtete Hybridkraftwerk von Enertrag vor den Toren Prenzlaus ist das weltweit erste seiner Art.

Der Enertrag-Konzern hatte im Juni eine Tochtergesellschaft mit der Konzernmutter verschmolzen und plant eine Umwandlung der AG. Was das für Anlegerinnen und Anleger der Enertrag-Anleihen bedeutet, erläutert ECOreporter hier.

Näheres zu den börsennotierten Anleihen von Enertrag und anderen nachhaltigen Unternehmen erfahren Sie hier.

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